Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie ein Wertpapierdepot haben, benötigen Sie in diesen Tagen gute Nerven. Aber das reicht nicht. Wollen Sie auf Dauer erfolgreich sein, hilft nur eine – zu Ihnen passende – Strategie und Taktik. Wichtig ist vor allem, dass Sie Trends erkennen und richtig einordnen. Sicherer Sieger an der Börse wird, wer kaufen kann, wenn Emotion und Panik eigentlich zum Verkauf zwingen. Et vice versa.

So überlisten Sie Ihre Emotionen

Das ist leichter gesagt und geschrieben als getan. Sobald die Kurse kräftig fallen, gehen bei vielen Anlegern die Nerven flöten. „Raus um jeden Preis“, „Hauptsache, noch etwas vom investierten Geld retten“ – so lautet die von der Emotion diktierte Devise. Diesen garantiert verlustreichen Reflexen können Sie mit Voraussicht und Vorbereitung trotzen.


Frühzeitig Abstauberlimit gelegt, Silber-Call am 1.8. zu Tiefkursen gekauft = 60 Prozent Plus in zwei Börsentagen

Ich verrate Ihnen, wie ich dies in der letzten Woche im Wikifolio umgesetzt habe. Auf die Turbulenzen seit dem 31. Juli waren meine Leser vorbereitet. Am 29. Juli konnten Sie lesen:
„Meist werden positive Phasen an der Börse von steinigeren Etappen abgelöst. Zudem steht der Mittwoch mit Zinsentscheid und heftigen sowie unvorhersehbaren Marktreaktionen an. Einen Teil meiner sehr hohen Gewinne stelle ich daher sicher, baue Cash für günstigere Nachkäufe auf. Dennoch bleibt das Depot strategisch klar auf mittelfristig steigende Edelmetallpreise ausgerichtet.“

Turbulent ging es nach der US-Notenbanksitzung samt Zinssenkung dann auch zu. Besonders Silber kam am darauffolgenden Donnerstag kräftig unter die Räder und kippte deutlich unter 16 Dollar. In diesen Stunden war auch mir mulmig zumute, setze ich spekulativ doch sehr auf Silber. Aber ich war auch gewappnet. Einerseits durch vorherige Gewinnmitnahmen und damit eine erhöhte Cashquote. Andererseits legte ich vor der Zinsverlautbarung im Wikifolio „Wolfs Wahl – Gold-Silber-Platin“ sehr hohe Limit-Order zum Verkauf von Silber-Hebelprodukten sowie markant tiefe zum Kauf, um die erwarteten Schwankungen nutzen zu können.

Tatsächlich wurde so der Silber-Optionsschein mit der WKN SR18TN nahe Tagestief bei 0,63 Euro am 1. August gekauft. Zwei Handelstage später notierte er in der Spitze um 60 Prozent höher bei 1,01 Euro.

Strategisch den Überblick behalten und die Stimmung beachten

Wer in solchen Situationen den Emotionen nachgibt und in die kurzfristige Panik hinein verkauft, lässt fast immer Federn und ärgert sich hernach nicht selten so sehr, dass neue Chancen nicht wahrgenommen werden (können).

Die nötige innere Ruhe und Gelassenheit für das Börsengeschäft vermittelt vor allem die richtige Perspektive und Standortbestimmung. Nehmen wir zum Beispiel das von mir favorisierte Silber. Ich habe einen Plan, in welcher Preisregion größere Gewinne eingefahren werden sollen. Dabei lasse ich mich nicht von Wunschdenken leiten, obwohl auch ich weiß, dass das Hoch vom Sommer 2016 bei über 21 Dollar lag.


Den ersten Zielbereich für den Silberpreis erwarte ich bei 17,40 bis 18,50 Dollar.

Dass Silber noch in diesem Jahr die Marke von 20 Dollar knackt, halte ich für wahrscheinlich. Meine Optionsscheine mit Laufzeit 20.09. und 18.10. will ich jedoch in den nächsten Wochen mit guten Gewinnen loswerden. Und dafür erscheint mir die aus der Anstiegsphase des ersten Semesters 2016 abgeleitete Zielpreisregion 17,40 bis 18,50 Dollar plausibel. Das würde einen weiteren Anstieg des Silberpreises um sechs bis zwölf Prozent bedeuten. Meine Hebelprodukte würden sich dabei im Wert etwa verdoppeln.

Gold: 1500 Dollar in Sichtweite, aber nicht mehr als eine Etappe

Während der Goldpreis sein Hoch vom Sommer 2016 schon klar überboten hat, liegt Silber noch weit unter dem damaligen Topstand bei gut 21 Dollar. Dafür gibt es Gründe – einmal den historischen, dass Silber zu Beginn einer Aufwärtsbewegung bei den Edelmetallen stets dem großen goldigen Bruder hinterherhinkt. Und den aktuellen Grund, denn die Bankster haben den Kampf um ihre Gold-Shorts aufgegeben und versuchen nun wenigstens beim Silber nicht zu sehr geschoren zu werden. Auch hier dürften die Geldjongleure eine Bauchlandung erleben.


Der Goldpreis zieht in Richtung seines ersten Zielbereichs bei über 1500 Dollar davon.

Börsenbeben und Minuszinsen machen Edelmetalle alternativlos

Silber ist billig, weit unter den Höchstkursen des Jahres 2011, aus der Mode und hat einen mustergültigen langen Preisboden gebildet. Damit erfüllt es die Hauptkriterien für einen erfolgversprechenden antizyklischen Kauf. Seit einer Woche stürzen die Kurse an den Aktienmärkten ab. Und wohin „flüchten“ die großen institutionellen Anleger in ihrer (Hammel-)Herdenmentalität und großen Angst um die eigenen Jobs? Besonders gern in 20-jährige Bundesanleihen mit einer „Rendite“ von derzeit minus 0,1 Prozent. Diese „Investoren“ bezahlen also den deutschen Finanzminister noch dafür, dass sie ihm Geld leihen dürfen und scheren sich nicht um den Kaufkraftverlust durch Inflation. Vor 15 Jahren hätten solche Geldmanager wahrscheinlich schnell den Zweireiher mit der Zwangsjacke tauschen müssen. Wilhelm Busch spendet Trost: „Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.“

Der Silberpreis in Euro hat den achtjährigen Abwärtstrend überwunden und einen langen Preisboden vollendet.

Sobald die Anleihenblase platzt, werden diese Großanleger ihre Hände in Unschuld waschen (wollen). Denn sie haben ja nur getan, was die Kollegen gemacht haben. Zudem verwalten sie nicht ihr eigenes Geld, sondern Ihr Geld, dem Sie etwa bei der Auszahlung ihrer Lebensversicherung nachweinen können. Wehe, wenn einige dieser institutionellen Anleger einmal die (zu) billigen Edelmetalle und besonders Silber entdecken sollten. Das viele Geld im engen Markt wirkt dann als Raketentreibsatz. Deshalb müssen Sie heute schon positioniert sein.

Der Dollar beendet seinen Anstieg und beflügelt den Goldpreis

Neben den Negativzinsen liefert der Dollar aktuell den wichtigsten Grund für steigende Edelmetallpreise. Er hat einen charttechnischen Fehlausbruch nach oben hingelegt und fällt nun. Reichlich risikolos können Sie Donald Trump vertrauen, dass der Dollar weiter Federn lässt. Mit einer schwachen Währung und fallenden amerikanischen Zinsen will der US-Präsident die heimische Konjunktur auch beim Export anheizen. „America first“ ist bei ihm nicht nur eine Sprechblase. Es spricht alles dafür, dass Trump seinen Willen auch gegen den zerstrittenen Hühnerhaufen EU durchsetzen wird. Dann gilt die gewohnte Gleichung: schwacher Dollar = starkes Gold.

Meiden Sie die Aktienbörsen zumindest bis September

Von den großen Börsen sollten Sie sich vorerst fernhalten. Auch wenn kurzfristig eine Erholung wahrscheinlich ist. Ein Blick auf den amerikanischen S&P 500 ersetzt weitschweifige Ausführungen.


Der Index 500 großer US-Aktien ist oben angestoßen und hat jetzt viel Platz nach unten.

Wie Sie sehen, konnte der Index die obere Trendlinie nicht überwinden und ist nach unten abgeprallt. Gleichzeitig besteht viel Platz bis zu den Gleitenden Durchschnittslinien. Die rote GD 100 ist das Mindestziel auf dem Weg nach unten. Selbst ein Wiedersehen mit dem Paniktief von Weihnachten 2018 halte ich für gut möglich.

Weit schwächer als der S&P 500 präsentiert sich der DAX. Das bekannteste deutsche Börsenbarometer befindet sich bereits seit Jahresbeginn auf dem Rückzug.

Der Deutsche Aktienindex schwächelt schon seit Januar.

Obwohl ich Ihnen nicht die Laune verderben will, präsentiere ich Ihnen auch den langfristigen Blick auf die deutschen Aktien. Antizyklisch ist der DAX ein Kauf in der Region von 8000 Punkten. Besonders, wenn Sie dann überall „Crash“ hören und Panik herrscht.

Wird der DAX ein Drittel verlieren und auf seine Hochs aus den Jahren 2000 und 2007 fallen?

Wikifolio „Wolfs Wahl“: Gewappnet mit viel Silber und Cash

Mein Depot konnte die hohen Gewinne der vergangenen Wochen trotz heftiger Turbulenzen nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank behaupten. Die mittel- und langfristigen Aussichten könnten kaum besser für die Edelmetalle sein. Wer deutsche Anleihen kauft, zahlt via Minuszinsen drauf, die Aktienbörsen und der Dollar fallen. Beschleunigt sich die Börsentalfahrt in Richtung der Tiefstände vom Dezember 2018, werden die Notenbankster panisch reagieren und erneut eine große Runde billiges Geld spendieren. Damit wäre das Fundament für eine Inflationsphase in den kommmenden Jahren gelegt.


Das Wikifolio kann die hohen Gewinne trotz Börsenturbulenzen verteidigen.

Verabschieden Sie sich von der Vorstellung, dass die Reise zu hohen Gold- und Silberpreisen geradlinig und bequem verlaufen wird. Der Anstieg dürfte wie üblich steinig sein, große Rückschläge parat halten und jede Menge Nerven kosten. Das Motto wird sein: No gain without pain.

Um solche jederzeit möglichen Rücksetzer nutzen zu können, habe ich mehr Liquidität im Wikifolio aufgebaut. Meine Strategie zahlt sich aus. Während Sie beim Kauf von physischem Gold und Silber seit Mitte November letzten Jahres in Euro 22 bzw. 17 Prozent verdienen konnten, erzielte mein total transparentes Depot in dieser Zeit einen Gewinn von 164 Prozent.

Über diesen Link können Sie alles detailliert und direkt nachvollziehen:

https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfxwolf007