Liebe Leserin, lieber Leser,
fällt es Ihnen auch auf oder geht es – hoffentlich – nur einer Minderheit und mir so? Für ein paar Wochen in diesem Sommer besuchte ich Deutschland und war überrascht, wie viele meiner Landsleute sich gereizt, frustriert, aggressiv und missgünstig verhielten. Manche scheinen gar in Angst und Neid gefangen zu sein und kehren deshalb vor fremden statt eigenen Türen. Kein Wunder bei dieser „deutschen“ ReGIERung und einem intellektuell armseligen und beschämenden Politikpersonal, der tatsächlichen Inflation und einer desolaten Infrastruktur, wo viele der emsig arbeitenden Rekord-Steuerzahler nur mit Schwierigkeiten per Bahn oder auf kaputten Straßen pünktlich zur Arbeit und in den Feierabend gelangen? Dachte ich mir.
Nun, in fast allen Ländern sind Leichtmatrosen am Ruder oder psychisch äußerst auffällige Figuren, die sich mehr um ihr Ego als das Land und Volk kümmern. „Leuchten“ sucht man vergebens, vorausschauendes und verantwortungsvolles Handeln und besonders Diplomatie zur Vermeidung von Konfrontation und Krieg wirken wie Relikte aus vergangener Zeit. Aber zumindest sind die Einwohner in den meisten Ländern besser „drauf“. Vielleicht deshalb, weil es in Deutschland überdurchschnittlich viele Stammtisch- und Maulhelden gibt, die nichts auf die Reihe kriegen und zu Angsthasen mutieren, wenn es gilt, Farbe zu bekennen, Entscheidungen zu treffen und anzupacken? Hinzu kommen die traditionellen negativen deutschen „Charakter“eigenschaften, die schon immer von unseren Gegnern – etwa Napoleon – erkannt und (aus)genutzt wurden: Neid, Missgunst und Verrat! Die Deutschen flicken sich bedenklich oft und leidenschaftlich untereinander am Zeug statt sich auf die offensichtlichen und zuvörderst äußeren Gegner zu konzentrieren und gleichzeitig internen Versagern den verdienten Denkzettel auf dem Wahlzettel zu verpassen.

Bald Energie-Lockdown, Kriegswirtschaft und Kapital(verkehrs)kontrollen?
Wie wird es erst, wenn zwischen November und Februar eine neue einschneidende Phase beginnt, in der das Leben in Deutschland wirklich widrig wird? Wo doch schon in der „Pandemie“ viele (fast) durchdrehten. Das Fragezeichen in der Zwischenüberschrift hätte ich leider auch weglassen können, aber es wurde gesetzt in der Hoffnung auf Irrtum. Diese Hoffnung schrumpft jedoch fast täglich für diejenigen, die den Kopf nicht in den Sand stecken und Indizien zur Kenntnis nehmen. Etwa den Abschalt- und Rationierungsplan für die Energiekrise im kommenden Winter. Mit Hochdruck arbeitet die Bundesnetzagentur an einer zentralen Datenbank: der „Sicherheitsplattform Strom für langanhaltende Mangellagen“. Denn in Deutschland plant man gern genau das Management einer Krise, die selbst – durch Unfähigkeit oder Absicht, nämlich Abschaltung der Kraftwerke und ein unzureichendes Einspeichertempo – provoziert wurde. Über die „Sicherheitsplattform“ fällt die Entscheidung, wer bei einer längeren Mangellage per Knopfdruck gedrosselt oder abgeschaltet wird. Klar ist bereits, dass es bei Engpässen normale Bürger und private Haushalte – besonders auf dem Land – zuerst erwischt. Schlecht sieht es auch für die Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität sowie kleine und mittlere Unternehmen ab einem durchschnittlichen Verbrauch von circa 1 Megawatt aus.
Noch klarer wird die Bevölkerung auf den offenen Krieg gegen Russland vorbereitet. „Bild.de“ zerstreut am 28.08.2026 alle Zweifel: „So bereitet sich Deutschland gegen Putin vor“. „Deutschland rückt ins Zentrum der Nato-Verteidigung. Hinter den Kulissen wird geplant, wie Hunderttausende Soldaten über unsere Straßen, Schienen und Häfen versorgt werden“. Wichtige Meilen- und Stolpersteine sind die Duma-Wahl in Russland im September und Netanyahus Wahl im Oktober. Schockierend nüchtern drückt sich der geopolitische Analyst Martin Armstrong aus: „Was die NATO betrifft, brauchen sie diesen Krieg, um ihre Arbeitsplätze und Renten zu behalten.“
Endlich wieder Ostfront, werden sich einige Kriegs-Nostalgiker freuen, die es zudem lieben, die Bevölkerung mit Regeln und Befehlen für ihren Wahnwitz zu drangsalieren. Dazu gehören natürlich auch Einschränkungen in der Kapital- und Reisefreiheit. Und unangenehme Wahlen lassen sich so auch schön aussetzen, wie Kiew es demonstriert. Bereiten Sie sich also bitte vor, wenn Sie den kommenden Winter in Deutschland verbringen müssen oder wollen. Und vertrauen Sie dabei nicht dem Staat oder der Bank.

Das Fundament für langfristige Gewinne mit Edelmetallen
Zumindest pekuniär müssten Sie gut aufgestellt sein, wenn Sie seit Jahren die Grundsatz-Hinweise auf dieser Seite beherzigen. 2019 startete die Webseite, vorwiegend geht es um Edelmetalle, die Basis-Empfehlung wurde von Beginn an formuliert und in den Folgejahren immer wiederholt. Da in den letzten Monaten erfreulicherweise viele neue Abonnenten und Leser hinzukamen, skizziere ich das Fundament für eine erfolgreiche und die Nerven wenig strapazierende Anlage in Edelmetallen erneut:
1. Der Schwerpunkt – 60 bis 70% – gehört in physisches Gold und Silber, und zwar außerhalb des Bankensektors, seriöse Adressen wurden genannt. Sobald Sie physische Edelmetalle besitzen, scheidet das Kontrahentenrisiko aus. Man ist also nicht mehr auf die Versprechen eines Vertragspartners angewiesen, der seinen Verpflichtungen eventuell nicht oder nur zum Teil nachkommt. Das verhilft nicht nur zu ruhigerem Schlaf, sondern mindert auch den negativen Effekt von Emotionen. Es geht nämlich leicht und schnell, in einem Anflug von Angst oder Panik mit einem Mausklick Aktien oder Zertifikate zu verkaufen. Bei physischem Eigentum an Edelmetallen ist das meist nicht so.
2. 30 bis 40% des für Edelmetalle vorgesehenen Kapitals sollen für Minenaktien, deren ETFs oder breit diversifizierte Wikifolios eingesetzt werden. Dies dient dem Versuch, die Performance von physischen Edelmetallen zu übertreffen und beinhaltet grundsätzlich mehr Risiken, aber auch Chancen. Mit dieser Gewichtung – nach Punkt 1 und 2 – fahren die allermeisten Anleger aus Chance-/Risiko-Aspekten am besten. Es gibt aber noch Risikofreudigere und damit
3. Hardcore-Spekulanten, die oft Affinität zu Spielcasinos haben und auch an der Börse Spielgeld einsetzen. Dieses sollte aber höchstens ein bis drei Prozent des Anlagevolumens betragen. Denn in der Regel gewinnt bei Derivaten, Optionen etc. die Bank, weil man bei Hebelprodukten einen sofort einsetzenden und andauernden starken Trend in die gewünschte Richtung benötigt. Solche Bewegungen sind jedoch selten und noch seltener rechtzeitig zu identifizieren.

Die zwei Wikifolios, die die Kriterien für Punkt 2 bestens erfüllen, sind Wolfs Wahl – Gold-Silber-Platin und Die Royalty Strategie. Sie wurden deshalb auf dieser Seite immer wieder herausgestellt. Nur diese beiden fanden deshalb auch Eingang in das am 26.3.2024 aufgelegte Sieben Sieger Wohlstands-Depot und stehen dort mit 223% bzw. 273% nach Abzug aller Kosten im Gewinn.
Wissenswertes zu den Märkten und Wikifolios
Wolfs Wahl – Gold-Silber-Platin wurde im November 2018 als erstes Wikifolio entwickelt. Nicht nur deshalb wird es als Flaggschiff bezeichnet, es verfügte seitdem immer mit großem Abstand über das meiste investierte Kapital und ist extrem diversifiziert mit allein 100 verschiedenen Aktienpositionen. Mit 553% Gewinn nach Abzug aller Kosten hat sich Wolfs Wahl etabliert, physisches Gold (+261%) deutlich übertroffen und eignet sich als Alternative zu Minen, ETFs und Fonds.
Zwei große Streaming-Unternehmen bilden die Basis für Die Royalty Strategie. Was sich im ersten Moment vielleicht nach Klumpenrisiko anhört, ist tatsächlich ein Vorteil. Denn Franco-Nevada und Wheaton Precious Metals haben nicht nur eine weit bessere langfristige Performance als bekannte große Goldminen, sie sind zudem sehr gut gemanagt und verfügen über das cleverste Modell zur Risikostreuung. Sie geben – oft kleineren Minengesellschaften – Geld, lassen die für sich arbeiten und kassieren Lizenzgebühren. Das kennt man so ähnlich vom Goldrausch, wo die Verkäufer der Schaufeln und sonstiger Ausrüstung sicher und relativ mühelos reich wurden, während die Goldsucher sich meist vergeblich abrackerten. Und das funktioniert offensichtlich auch heute.
Während Die Royalty Strategie sich an Langfristanleger richtet, sollten nur Zocker sich Die spekulative Witterung ansehen. Es fällt in die oben aufgezeigte Kategorie 3 und ist nur für Hardcore-Spekulanten geeignet, die neben Edelmetallen aktuell z.B. auch auf Weizen, Sojabohnen, Mais und Baumwolle setzen und vielleicht auf eine Wiederholung des Anstiegs von Anfang 2026 auf Anfang 2026 mit 3450% Gewinn. Von diesen Hartgesottenen gibt es offenbar etliche, denn im August verzeichnete das Wikifolio Netto-Kapitalzuflüsse im 6-stelligen Bereich.
Donald Trump würde wahrscheinlich der Titel Öl kann Kohle bringen gefallen. Doch bei dem Wikifolio geht es nicht darum, sich durch Verlautbarungen schnell die Taschen zu füllen. Das Portfolio beinhaltet vor allem Öl, Gas, deren Produzenten sowie Uranaktien und richtet sich an Anleger mit längerem Atem. Der Ölmarkt befindet sich kurzfristig in Geiselhaft unvorhersehbarer Entscheidungen und Ereignisse im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen den USA und dem Iran. Teheran wird vor den US-Zwischenwahlen zu eskalieren versuchen, die Cowboys sicher danach. Mittelfristig werden die Preise steigen, WTI-Öl ist bei/unter 75 Dollar ein Kauf.


